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Mentoring- Pilotprogramm

Erste Eindrücke aus dem Mentoring Programm der Stiftung Supervision.


Herrn Professor Weigand im Rahmen einer Organisationsberatung als Mentee zu begleiten, hat mir nicht nur praktisches "know how" verschafft, sondern Einblicke in sein ganz persönliches beraterisches Tun. Damit meine ich neben dem umfangreichen Wissen eines erfahrenen Beraters - bei dem ich gern einmal "abgucke" - insbesondere ein professionelles Handeln, zu dem Fragen - geschweige denn Antworten - in keinen Lehrbüchern verzeichnet sind. Antworten und Fragen, die m. E. aufgrund von Transferverlusten auch nicht immer in der Lehrsupervision gefunden werden können. Fragen eben, um wertvolles praktisches Wissen, die uns alle beschäftigen. Antworten, die ihren Ausdruck nicht allein in Worten finden. Wie schön, dass sich mir das Abstrakte im Konkreten erschloss. Herrn Weigand habe ich daher noch etwas zu sagen: Danke!

Andrea Stroet (Münster)


Mentoring - Pilotprogramm

Im Januar 2012 startet die Stiftung Supervision ein Mentoring – Pilotprogramm für angehende Supervisorinnen und Supervisoren. Teilnehmende „ Jungberaterinnen und Jungberater “ erhalten darin die Möglichkeit, einen „ Seniorberater “ bei seiner Arbeit unmittelbar zu begleiten und so Beratung und Beratungspersönlichkeit direkt zu erleben.

Hintergrund:

Beratungsausbildungen lehren Methoden, Theorien und Selbstreflexion, selten dagegen lernen am konkreten Fall im Gespann mit einer erfahrenen Beraterpersönlichkeit. Dabei können junge Berater/innen noch so viel lesen, noch so viel üben und immer wieder reflektieren, nie werden sie als „Lehrlinge“ so viel lernen, wie beim Beobachten eines erfahrenen Beraters, dem gemeinsamen Beraten mit ihm und einer anschließenden Diskussion über das, was in der Beratung geschah. Der Mentee erlebt in dieser Konstellation Persönlichkeit und erfährt Beratung als Berater und nicht als Klient, wie etwa in der Lehrsupervision.

Teilnahmevoraussetzungen:

Interessierte „ Jungsupervisorinnen “ und „ Jungsupervisoren “ müssen sich in einer Beratungsausbildung befinden oder diese bereits abgeschlossen haben. Ob Mentee und Mentor zusammen passen, eruieren beide gemeinsam in einem Erstgespräch. Jung bezieht sich hier ausdrücklich auf eine junge Professionszugehörigkeit und nicht auf das biologische Alter der potentiellen Mentees.

Kosten:

Am Mentorenpogramm teilnehmende Mentees  entrichten an die Stiftung Supervision eine einmalige Verwaltungspauschale in Höhe von 150 €, die nur im Falle eines tatsächlich beginnenden Mentorings zu zahlen sind. Für die Dauer des Mentoringprozesses entstehen darüber hinaus keine weiteren Kosten.

Bewerbungsverfahren/ Ablauf:

Interessierte, potentielle Mentees setzen sich mit der Stiftung Supervision in Verbindung und nennen ihren aus der Mentorenliste präferierten Mentor. Sollte der gewünschte Mentor noch nicht „besetzt“ sein, erhält der Mentee die Kontaktdaten des Mentors und kontaktiert ihn. In einem beziehungs- und fachorientierten Erstgespräch eruieren Mentor und Mentee die Möglichkeit ihrer Zusammenarbeit. Die weitere Gestaltung des Mentoringprozesses liegt ganz beim Mentor und Mentee.

Im Rahmen eines Kamingesprächs lädt die Stiftung Supervision alle Mentor/inn/en und Mentees im Verlaufe eines Jahres zu einem Fach- und Erfahrungsaustausch nach Berlin ein.

 

Mentoringbeitrag DGSv Ausgabe 3/2011


Wir freuen uns, folgende Beraterinnen und Berater für das Mentoringprogramm gewonnen zu haben:


Gisela Ingerfeld (Köln)
www.supervisionkoeln.de

 

Bernd Jansen (Münster)

"Supervision und Coaching bezieht sich auf die Frage der Kunden, seien es Personen oder Organisationen. Dieser Frage folgt das Beratungsangebot (Das Setting folgt der Frage / form follows funktion). Die Beratung garantiert die Fragen(n) in der Komplexität der Bedingungsvarianten zu bearbeiten. Somit bezieht sich die Beratung auf die Person, die Funktion, die Organisation und das Kundensystem und untersucht deren Wechselseitigkeit. Mehr zu Konzepten auf meiner Webseite."

www.jansen-consult.com


Frieda Mory (Berlin)


Renate Rieger (Berlin)
www.cif-berlin.de


Edwin Scholz (Münster)
www.Scholz-supervision.de


Marie-Luise Schwennbeck (Essen)

"Supervisorische Beratung heißt: Verantwortung für die Problemlösung zu übernehmen, bezogen auf den Einzelnen, die Gruppe und die Organisation."

www.supervisorin.de


Prof. Dr. Wolfgang Weigand (Berlin)
www.stiftung-supervision.de


weitere Mentoren folgen.

Interessierte, potentielle Mentees setzen sich bitte per Mail oder telefonisch mit der Stiftung Supervision in Verbindung und nennen ihren aus der Mentorenliste präferierten Mentor – sie erhalten dann die jeweiligen Kontaktdaten.


Momentan sind alle Mentoren „frei“.

 


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